In den Wertachkliniken in Bobingen und Schwabmünchen gibt es dieses Jahr eine ganz spezielle Aktion für all jene, die das Weihnachtsfest im Krankenhaus verbringen müssen: In der Pflegeschule basteln die Auszubildenden im zweiten Lehrjahr gerade Weihnachtsgrüße, die sie am 23. Dezember, also kurz vor Heiligabend, auf den Stationen verteilen.
Mit den selbstgestalteten Briefen möchten sie den kranken Menschen Trost spenden und ihnen eine kleine Freude machen. „Es ist uns wichtig, dass sich unsere Patientinnen und Patienten auch während der Feiertage bei uns geborgen fühlen“, sagt Valeria Trentini, eine der Auszubildenden. „Mit unserer Weihnachtspost möchten wir ihnen ein bisschen Herzenswärme und ein kleines Stück Heimat bringen.“
Die Aktion wird von den Lehrkräften der Pflegeschule tatkräftig unterstützt. Jessica Schipf, die Leiterin der Pflegeschule, betont: „Die Weihnachtspost zeigt einmal mehr, dass es bei der Ausbildung zur Pflegefachkraft in unserer Schule nicht nur um praktische Tätigkeiten geht, sondern auch um Themen wie Werte, Würde, Respekt und kultursensible Pflege. Und dazu gehören auch solche kleinen, menschlichen Gesten des Vertrauens und der Wertschätzung.“
Alle Beteiligten sind mit viel Engagement und Kreativität bei der Sache. Helena Gude, eine weitere Schülerin, erklärt: „Es macht Spaß, etwas Persönliches zu gestalten, das den Patienten hoffentlich ein Lächeln ins Gesicht zaubert.“
Martin Gösele, der Vorstand der Wertachkliniken, lobt den Einsatz der Auszubildenden und findet die Geste großartig, mit der die zukünftigen Pflegefachkräfte zeigen, dass sie in der Adventszeit ganz besonders an ihre Patientinnen und Patienten denken: „Das ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie wir in unseren Krankenhäusern mit etwas Einfühlungsvermögen eine zugewandte und menschliche Atmosphäre erzeugen können. Es ist uns sehr wichtig, dass unsere Patientinnen und Patienten auch und gerade in dieser besonderen Zeit spüren, dass wir für sie da sind.“