25 Jahre Kardiologie in den Wertachkliniken

Man merkt es, so richtig glauben kann er es selbst nicht: Ganze 25 Jahre sind vergangen, seit Dr. Anselm Sellier als Oberarzt an das Städtische Krankenhaus Schwabmünchen gekommen ist. Damals war er frisch gebackener Facharzt der Innere Medizin und Kardiologie. Sechs Jahre später wurde er, als Nachfolger von Dr. Peter Schmidt, Chefarzt.

„Als klar war, dass ich die Chefarztposition antreten würde, haben wir uns in Schwabmünchen ein Haus gekauft,“ erzählt Dr. Sellier. Übersetzt heißt das, für den gebürtigen Saarländer und seine Familie ist der südliche Augsburger Landkreis zur neuen Heimat geworden.

Aus diesem Grund ist Dr. Sellier beispielsweise auch das regelmäßige 'Konzert der Ärzte' sehr wichtig. Er spielt dort gemeinsam mit seinem ehemaligen Chef, Dr. Schmidt, Klavier und unterstützt damit den Förderverein der Wertachklinik Schwabmünchen.

Der Hobby-Musiker ist sogar zertifizierter Rhythmologe. Wobei das eine mit dem anderen nicht viel zu tun hat. Denn die Zusatzqualifikation „Spezielle Rhythmologie“ hat Dr. Sellier bei der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) erworben. Sie belegt sein spezielles Fachwissen in der Diagnostik und Therapie von Herzrhythmusstörungen, insbesondere bei der Kontrolle und Programmierung von implantierten Herz-Schrittmachern.

In den letzten 25 Jahren hat Dr. Sellier, gemeinsam mit seinem Team, die Kardiologie der Wertachkliniken zu dem gemacht, was sie heute ist: ein kardiologischer und rhythmologischer Basis-Grundversorger der, mittlerweile auch ambulant, spezielle Diagnostik und Therapie durchführt. Beispielweise das sogenannte TEE-Schluckecho, eine hochauflösende Ultraschalluntersuchung des Herzens über die Speiseröhre, und elektrische Kardioversionen bei Vorhofflimmern. Außerdem werden Herzschrittmacher implantiert, programmiert und gewartet.

„Die hohe Qualifikation der kardiologischen Abteilung von Dr. Sellier wird von vielen Fachleuten anerkannt, unter anderem vom Universitätsklinikum Augsburg (UKA)“, betonte Klinikvorstand Martin Gösele, als er seine Glückwünsche zu Jubiläum überbrachte. Die Kardiologie der Wertachkliniken kooperiert bereits seit vielen Jahren mit der I. Medizinischen Klinik am UKA unter Direktor Professor Dr. Philipp Raake. Und sie ist Teil des von der Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Herzinfarktnetzwerke akkreditierten Netzwerkes ‚Herzinfarkt Raum Augsburg‘ (HERA). Davon profitieren vor allem Patientinnen und Patienten mit einem akuten Herzinfarkt.

„Außerdem sind wir Partner im TESAURUS-Netzwerk der Augsburger Region und Südwest-Bayerns“, erklärt der Jubiläums-Chefarzt der Wertachkliniken. Die Versorgung von Schlaganfall-Patienten sei durch diese Kooperation mit der so genannten „Stroke Unit“ des UKA noch besser geworden, denn: „Durch die standardisierte Diagnostik und Therapie ist eine Thrombolyse des Schlaganfalls auch ohne Zeitverlust an einem grundversorgenden Krankenhaus möglich.“ Die LAG Bayern, die Landesarbeitsgemeinschaft zur datengestützten, einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung in Bayern, belegt mit ihren Auswertungen die steigende Strukturqualität, und damit den positiven Nutzen für die Patientinnen und Patienten der Wertachkliniken.

Dr. Sellier hat in seiner Anfangszeit als Oberarzt, sogar die Fusion der zwei kommunalen Kliniken ein bisschen vorweggenommen. Denn als Kardiologe des Städtischen Krankenhauses Schwabmünchen war er bereits vor der Gründung der Wertachkliniken konsiliarisch, also beratend, im Krankenhaus der Nachbarstadt Bobingen tätig.

Nach der Fusion der Wertachkliniken Bobingen und Schwabmünchen im Jahr 2008 übernahm er die Leitung der standortübergreifenden Abteilung für Innere Medizin im Teamarztmodell. Zunächst mit Dr. Wolf Dietrich Göhring und seit Januar 2018 zusammen mit dem Gastroenterologen Professor Dr. Andreas Weber.

Inzwischen ist das Chefärzteteam auf ein Trio gewachsen. Frau Dr. Marleen Pfeiffer, die Ärztliche Direktorin der Wertachkliniken und Leiterin der beiden Notaufnahmen der Wertachkliniken, ist seit 2025 zusätzlich Chefärztin der Abteilung Inneren Medizin am Standort Bobingen.

Beim Blick in die Zukunft wünscht sich Dr. Sellier für die medizinische Versorgung des südlichen Augsburger Landkreises eine Wertachklinik in einem gemeinsamen und zeitgemäßen Neubau. „Auch ich bilde mich regelmäßig weiter, um mit der medizinischen Entwicklung Schritt zu halten“, sagt er mit einem Augenzwinkern und meint damit, das würde auch den beiden etwas in die Jahre gekommenen Klinikbauten gut bekommen.

Sich selbst sieht Dr. Sellier noch viele weitere Jahre als Chefarzt der Kardiologie in den Wertachkliniken. Man merkt deutlich, dass für den Kardiologen der Beruf auch eine Berufung ist, der er auch nach 25 Jahren mit großer Freude folgt.

Klinikvorstand Martin Gösele (li) gratuliert: Seit 25 Jahren ist Dr. Sellier als Kardiologe im südlichen Augsburger Landkreis tätig. Zunächst als Oberarzt in der Städtischen Klinik Schwabmünchen. Seit 2008 als Chefarzt der standortübergreifenden Abteilung für Innere Medizin der Wertachkliniken. Dafür fährt er des Öfteren mit dem Fahrrad von Schwabmünchen nach Bobingen und zurück. Fotograf:In: Diana Podehl Verwendung honorarfrei im Zusammenhang mit der Berichterstattung zu oben stehender Pressemeldung

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Die Informationen zu Ihrem Nutzerverhalten gehen an unsere Partner zum Zwecke der Nutzung für Werbung und Analysen weiter. Unsere Partner führen diese Informationen möglicherweise mit weiteren Daten zusammen, die sie unabhängig von unserer Website von Ihnen erhalten oder gesammelt haben. Um diese Cookies zu nutzen, benötigen wir Ihre Einwilligung welche Sie uns mit Klick auf „Alle Cookies akzeptieren“ erteilen. Sie können Ihre erteilte Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 a) DSGVO) jederzeit für die Zukunft widerrufen. Diesen Widerruf können Sie über die „Cookie-Einstellungen“ hier im Tool ausführen.

Hinweis auf Datenverarbeitung in den USA durch Videodienst Vimeo: Wenn Sie auf "Alle Cookies akzeptieren“ klicken, willigen Sie zudem ein, dass ihre Daten i.S.v. Art. 49 Abs. 1 S. 1 lit. a) DSGVO in den USA verarbeitet werden dürfen. Die USA gelten nach derzeitiger Rechtslage als Land mit unzureichendem Datenschutzniveau. Es besteht das Risiko, dass Ihre Daten durch US-Behörden, zu Kontroll- und zu Überwachungszwecken, verarbeitet werden. Derzeit gibt es keine Rechtsmittel gegen diese Praxis vorzugehen. Sie können Ihre erteilte Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen. Diesen Widerruf können Sie über die „Cookie-Einstellungen“ hier im Tool ausführen.